Generalversammlung 2025
4. April 2025 – Die Mitte Unterägeri traf sich am Freitag, 4. April 2025, im Chlösterli zur ordentlichen Generalversammlung 2025.
Unsere Website ist nicht für deine Browserversion optimiert.
Seite trotzdem ansehen
4. April 2025 – Die Mitte Unterägeri traf sich am Freitag, 4. April 2025, im Chlösterli zur ordentlichen Generalversammlung 2025.
Nach dem Apéro und Nachtessen übernimmt Vizepräsidentin Irene Iten-Muff um 19:10 Uhr den Vorsitz für die Generalversammlung (GV) im Saal des Chlösterli. Sie begrüsst die 36 Anwesenden (wovon 1 Gast) und dankt für ihr Erscheinen. Speziell begrüsst sie den Vertreter der Kantonalpartei Andreas Hausheer, welcher zwei Tage zuvor von den kantonalen Delegierten zum Kandidaten der Mitte des Kantons Zug für die Regierungsratswahl von Mitte Juni gekürt wurde. Nebst den Ratsmitgliedern von Einwohner-, Bürger-, Korporations- und kath. Kirchgemeinde heisst die Vorsitzende auch Fabio Iten willkommen. «Ich gratuliere dir zu deinem ausgezeichnetem Abschneiden.», sagt Irene Iten. «Dein jeweils zweitbestes Ergebnis bei den beiden Wahlgängen hat gezeigt, dass das Ende der Fahnenstange bezüglich deiner Polit-Karriere noch nicht erreicht ist.» Herzlich werden zwei neue und erstmals anwesende Parteimitglieder von der Vorsitzenden begrüsst.
Die Vorsitzende informiert, dass nebst den drei Korporationsräten Reto, Franz und Roger Iten sowie Bürgerrätin Bernadette Gardi und RPK-Mitglied Maria Iten-Schnieper auch Vorstandsmitglied und Aktuarin Michèlle Meier-Müller für die heutige GV sich entschuldigen musste. Die Protokollführung übernimmt daher Ivo Krämer an deren Stelle.
Andreas Hausheer dankt für die Einladung zur heutigen GV sowie für seine Nomination als Regierungsrats-Kandidat. Gleichzeitig überbringt er die Grüsse des Präsidiums der Kantonalpartei. Man wisse um Fabio Itens grosse Verdienste um die Partei, welcher wohl einzig infolge Alter und Erfahrung die Nomination knapp verfehlte. «Auch ich bin überzeugt, dass Fabio Itens Zeit noch kommt. Wichtig ist nun, dass die Partei geordnet und gut aufgestellt in den bevorstehenden Wahlkampf steigen kann. Packen wir’s an!», so Andreas Hausheer.
Verdankungen
Arthur Walker führt, anstelle einer Laudatio, mit Paul Portmann ein Dialoggespräch, in welchem man auf dessen 14-jährige Tätigkeit als Friedensrichter und insgesamt 140 Fälle zurückkommt. Die Anwesenden vernehmen, dass Paul Portmann das Amt aufgrund seines hohen Gerechtigkeitsgefühls annahm. «Dank einer Weiterbildung im Bereich Mediation ist es meist gelungen, dass die Streitparteien jeweils selbst auf die Lösung kamen. Insoweit war ich eher Schlichter als Richter.» Arthur Walker bedankt sich im Namen des Vorstands bei Paul Portmann für dessen Wirken für die Partei.
Bärti Müller erwähnt, dass Gaby Iten die Voraussetzungen für die anspruchsvolle Aufgabe als Revisorin in einer Ausgabe des Ägeritalers von 2020 gleich selbst genannt hatte: Erfahrung im Finanzbereich und selbstverständlich einen Bezug zu Zahlen. «Nach mehrjähriger Tätigkeit als Revisorin für die Korporationsgemeinde kann ich bestätigen, dass Gaby Iten mit ihrem Wissen, ihrem Zahlenflair und ihrer guten Art dieses Amt sehr tüchtig ausgeübt hat.» Nun sei es so weit, dass Gaby Iten die Zeit vermehrt mit Hobbies, Grosskindern und Reisen verbringen dürfe. «Zur ‘ganz grossen Freizeit’ fehlen dir noch 1’185 Tage.», hält Bärti Müller abschliessend fest. Bärti Müller bedankt sich bei ihr Gaby Iten für ihr 8-jähriges Wirken im RPK-Amt für die Mitte Unterägeri.
Irene Iten-Muff verdankt die langjährige Politarbeit von Franz Peter Iten, bei welcher er diverse Ämter für die Mitte Unterägeri innehatte. Er sei auch als aktiver Leserbriefschreiber in der Zuger Zeitung zu finden und habe viel Engagement bzgl. Umfahrung Unterägeri an den Tag gelegt. Nun wolle er es definitiv ruhiger angehen und habe auch sein letztes Mandat als kantonaler Delegierter niedergelegt. Es bleibe daher nur noch, ihm für seine viele Zeit, die er der Partei geopfert habe, herzlich zu danken.
Am letzten Sonntag ging mit der Schliessung des Restaurants Schiff eine Ära zu Ende. «Bernadette Gardi hat unserer Partei für diverse Versammlungen und Sitzungen ein Zuhause gegeben und dabei uns immer kulinarisch verwöhnt, was von allen stets sehr geschätzt wurde.», bedankt sich Irene Iten.
Irene Iten-Muff bedankt sich bei ihren Vorstands-Gspänli, die nicht zuletzt infolge Unterbesetzung und fehlenden Präsidenten einiges an Mehrarbeit leisten mussten. Ebenso richtet sie ein Dankeschön an alle helfenden Hände bei Parteianlässen und Veranstaltungen der Mitte Unterägeri.
Ordentliche Geschäfte
Die von der Vorsitzenden vorgeschlagenen Paul Portmann und Fredy Hüppin werden einstimmig zu Stimmenzählern an der heutigen GV gewählt. Das Protokoll der letztjährigen GV, welches von Irene Iten-Muff verfasst wurde, wird einstimmig genehmigt; Durchführung der Abstimmung durch Ivo Krämer.
Vorab bedankt sich die Vorsitzende bei Arthur Walker fürs Zusammenstellen der GV-Broschüre und erwähnt, dass die darin abgedruckten Berichte von Parteipräsidium, von Gemeinderat sowie von Kantonsrat auch dieses Mal nicht verlesen würden. Hingegen bemerkt sie, dass es weiterhin schwierig sei, jemanden für das Präsidium zu gewinnen. Einstweilen schaue der Vorstand ad hoc, wie präsidiale Aufgaben alloziert werden. Der von Irene Iten-Muff verfasste Bericht des Parteipräsidiums sowie der von Andreas Koltszynski und Irene Iten-Muff verfasste Bericht des Gemeinderats werden jeweils einstimmig genehmigt; Durchführung der Abstimmungen durch Ivo Krämer. Auch der von Fabio Iten verfasste Bericht aus dem Kantonsrat wird einstimmig angenommen und verdankt.
Kassier Bärti Müller verweist auf die in der GV-Broschüre abgebildeten Zahlen und informiert, dass das Budget 2025 in etwa dem Vorjahr entspreche und eher zurückhaltend einherkomme.
Das Total von Mitgliederbeiträgen sei der zweithöchste je gebuchte Betrag, weshalb auch für 2025 ein ähnlich hoher Eingang budgetiert werde, welcher bereits zur Hälfte einbezahlt worden sei. Obwohl etwas geringer als im Vorjahr sei der Ertrag vom Mitte Sommerfest im Maisbühl wiederum erfreulich ausgefallen; die Wätterschmöcker hätten für den 28. Juni 2025 ja bereits besseres Wetter als im Vorjahr prognostiziert. An dieser Stelle dankt Bärti Müller den beiden Hauptverantwortlichen Edi und Ursi Mahler herzlich, dass sie auch in diesem Jahr wieder die Organisation für diesen Anlass übernehmen.
Die Revisorin Sarina Schnüriger verliest den RPK-Bericht. Bei der Rechnungsführung für das Jahr 2024 sei alles mit rechten Dingen zugegangen, und weder sie noch ihre RPK-Gspänli hätten hierbei etwas zu beanstanden.
Jahresrechnung 2024 sowie Budget 2025 werden einstimmig genehmigt. Die Vorsitzende dankt dem Kassier und den Revisoren herzlich für ihre Arbeit.
Der Jahresbeitrag 2025 von CHF 40 für Einzelpersonen bzw. CHF 50 für Familien/Ehepaare wird einstimmig genehmigt.
Irene Iten-Muff wurde vor 8 Jahren, Reto Iten-Schmid und Arthur Walker vor 4 Jahren in den Vorstand gewählt. Statutengemäss müssen Wahlen durchgeführt werden. Die Vorgeschlagenen werden für eine weitere Amtszeit gewählt. Sie bilden zusammen mit Fabio Iten, Andreas Koltszynski, Ivo Krämer, Bärti Müller und Michèlle Meier-Müller den Vorstand. Auch RPK-Mitglied Sarina Schnüriger stellt sich nach 4-jähriger Amtszeit zur Wiederwahl, was einstimmig erfolgt. Sie bildet somit zusammen mit Maria Iten-Schnieper und Sepp Iten-Nussbaumer weiterhin das Revisoren-Team.
In Sachen Termine verweist die Vorsitzende auf die in der GV-Broschüre abgebildete Liste. Sie erwähnt unter anderem, dass bei Bürger- und kath. Kirchgemeinde im Herbst Wahlen anstünden. Im Übrigen werde man für Parteiversammlungen einstweilen im Seminarhotel einen Raum reservieren.
Fabio Iten bedankt sich bei Irene Iten für deren grossen Einsatz für die Mitte Unterägeri. «In Ermangelung eines Präsidiums warst du es, die seit Matthias Buzzis Rücktritt den Laden primär geschmissen hat.»
«Auch andere machen viel für die Partei.», hält Irene Iten fest. «Die Mitte Unterägeri ist sehr froh und stolz, wie du, Fabio, dein Amt als Fraktionschef im Kantonsrat ausübst.» Ihr Dank an Fabio wird mit grossem Applaus quittiert.
Die GV 2025 findet traditionsgemäss ihren eigentlichen Abschluss mit dem allseits geliebten Lotto. Die von Bärti Müller kreierten Dauerkarten finden reissenden Absatz, die Tisch werden mit den Lotto-Karten vom Chlösterli teilweise komplett zudeckt, die von Ratsmitgliedern und Chargierten in grosser Zahl gespendeten Preise wohlwollend begutachtet, der Geräuschpegel sinkt, alle Augen richten sich auf die Lottokarten, die Ohren auf Irene Iten. «Di erscht Zahl isch: Dröüzä!» – «Was? Wieviel?» – «Drizäh, damit’s alli verstönd.» Wie immer gilt es alle Zahlen in einer Zeile zu decken. Wer zu den diesjährigen grossen Siegern gehört, bleibt gemein!